Ich habe eine gute Beobachtungsgabe und eine Aufmerksamkeit für die "beiläufige Beobachtung", seit meiner Kindheit. An manchen Tagen habe Ich natürlich auch ein Brett vor dem Kopf und bekomme so einiges nicht mit. Aber die meiste Zeit kann Ich Zusammenhänge und Probleme erkennen, weil Ich auch Kleinigkeiten registriere.
Wenn Ich mit jemandem zusammen bin oder nur anwesend, nehme Ich viel Information auf und analysiere sie. Das geht ganz automatisch und eher unbewusst. Ich laufe bestimmt nicht durch die Gegend und analysiere alles und jeden.
Nein. Es ist eine "Interaktion" erforderlich (eine Tätigkeit, zusammen mit Wort oder Bild). Nur eine Fernsehsendung (Video), nur Radio (Audio) oder nur Lesen bringen absolut Nichts.
Aber abschauen, nachmachen, ausprobieren oder erinnern an den vorherigen Tag (es können auch Wochen, Monate oder Jahre sein) lassen mich manchmal Gedanken lesen.
Das Geheimniss: keiner kann Gedankenlesen! Aber Ich erinnere mich, das jemand Sushi mag, hab keine Ahnung von dem Zeug. Es liegt jemand im Krankenhaus und das Essen dort schmeckt nicht.
Also: (Muster -> Erinnern -> Kombinieren -> Sushi besorgen -> Gedanken gelesen -> Wunsch erfüllt! -> Erfolg).
Ich kann bei Menschen mit Erkrankungen gut und rücksichtsvoll mit meiner Begabung umgehen. Aber bei allen anderen fängt es irgendwann an zu stören. Nein. Ich meckere nicht ständig herum, schon gar nicht bei Kleinigkeiten.
Aber Ich bin "kooperatives Teamwork" gewohnt und praktiziere das, seit Ich Kfz-, Nfz- Mechaniker geworden bin. Absprachen werden genauer getroffen um Kommunikationsprobleme zu verringern (vermeiden lässt sich das nicht!) und Spielräume für "Improvisation" und eigene Entscheidungen (Kompetenzbereiche) frei zu machen. Wer seine Aufgabe und die ihm übertragene Kompetenzen (und Verantwortung) kennt, kann handeln, so wie es benötigt wird.
Leider sind Emotionen an Verantwortung und Kompetenz gebunden. Manngeldes Vertrauen und Befürchtungen, "der Neue" macht mir den "Akkord kaputt", führen zu sehr Interessanten (und belastenden) Reaktionen. Das ist nur ein Weg der zum Mobbing führt. Und in die Richtung gibt es "Tausend Wege"!
Zum Glück ist das nicht überall so und das lässt Hoffnungen wieder wachsen.
Bei diesen Dingen war Ich persönlich anwesend und habe nur Registriert. Das hier sind belanglose und harmlose Beispiele. Es sind Dinge, die nicht logisch, vernünftig, auf gesundem Menschenverstand oder planvollen Vorgehen basieren. Es ist sinnloser Stress, der mit einem Plan und konsequenter Gleichbehandlung gleichartiger Dinge (Person, Tätigkeit) vermieden werden könnte.
Es geht auch um wichtige Absprachen, wie Zeiten, Tätigkeiten, andere Personen, Koordination innerhalb der Gruppe oder Firma. Dann meckere Ich Wirklich! Und Ich mache es manchmal auch "nicht gut". Aber deutlich seltener.
Wer Aussagen macht, er "Macht" etwas oder "Nicht", sollte sich an sein eigenes Wort halten. Das ist nicht "zwingend" gefordert, aber es sollt "Oft" sein. Sonst weiß niemand, woran er ist oder welche Regeln und Absprachen es gibt.
Alle Tätigkeiten sollten bedacht werden im sinne von Zeit, Schwierigkeit, Aufwand und Ort. Wenn Verzögerungen auftreten, werden die von mir akzeptiert und dann mit Improvisation möglich gemacht. Wenn Verzögerungen auf "keine Lust" oder "keine Zeit" (im sinne von "keine Lust") basieren, lasse Ich die Sache, mit Vorankündigung, fallen. Ich mache keine Umzug, mit Renovieren der alten und neuen Wohnung innerhalb eines halben Tages (außer Hundehütte, ich denke das ist machbar).
Ich bin Handfest und habe "fast" Unmögliches mitgemacht. Kneifen oder Entschuldigen tue Ich nicht aus Bequemlichkeit. Es muss sich "lohnen" (etwas positives bewirken) und "Machbar" sein. Ich bin nicht Supermann (oder -Richy?). Und Ich muss Zeit haben. Ja! Wie alle anderen auch. Aber Ich nehme mir gerne Zeit. Auch für Mich (und "Andere" natürlich auch).
Irgendeine Frage? Vielleicht ein Kommentar? Immer her damit!
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